Mareike Wirth
 
Tierheilpraktikerin für alle FELLE 

Lightfire 6 (13), Württ. Hengst, RCT Oberelchingen e.V.(damals), mit Hufproblemen & Wundheilungsstörung

Zusammenfassung:

Symptome/ Verdacht: extrem trockene Hufe, Wundheilungsstörung/ Mineralienmangel

Empfehlung von der Tierheilpraktikerin für alle Felle: Hufe: Vitamin-A-Salbe & Phytotherapie (systemisch) / Wundheilungsstörung: DMSO-Waschungen, Vitamin-A-Salbe

Behandlungszeit: 4 Wochen, 3 Termine vor Ort 


Seine Besitzerin Anna, hatte mich gebeten mir seine Hufe anzuschauen. Denn trotz Zufütterung von Ölen und Mineralien waren diese extrem spröde. Der Hufschmied hatte zunehmend Schwierigkeiten mit dem Beschlag, weil die Eisen samt Hufwand auszubrechen drohten. Lightfire war bereits zeitweise barhuf gelaufen, allerdings sehr fühlig gewesen.

 Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung vor Ort, hatte ich entsprechende Hinweise, dass mehrere Spurenelemente nicht ausreichend im Gewebe ankommen und deshalb das Hufwachstum und deren Struktur beeinträchtigt wurde. Unter anderem Molybdän.

Meine Empfehlung: Auffüllen der Spurenelemente, hochdosiert und biologisch gebunden, um eine Überversorgung durch die Kur zu vermeiden. Außerdem eine systematische (auf den ganzen Körper wirkende) Zufütterung spezieller Kräuter (Phytotherapie), zur Verbesserung der Durchblutung in den Hufkapillaren.

 

Wenige Tage später wurde bei Lightfire eine warzenartige Struktur von ca 5x5cm am Bauch operativ vom Tierarzt entfernt. Die Operations-Wunde entzündete sich (trotz aller präventiven Maßnahmen wie Silberspray usw.).
Das Breitband-Antibiotikum zeigte nur mässigen Erfolg.

Meine zusätzliche Empfehlung:  Waschungen mit DMSO-Lösung (Dimethylsulfoxid -> siehe Therapien).

Während der Untersuchung, habe ich außerdem festgestellt, dass sich bei Lightfire die gesamte Unterseite der Schweifrübe regelrecht abgeschält hat (Foto links).
Die Haut darunter zeigte sich nicht weiter entzündlich, deshalb kam hier ein Rezept für eine Salbe aus Bienenwachs, Olivenöl und Sheabutter zum Einsatz.

Anna meldete sich nach einer Woche völlig begeistert über den bisherigen Verlauf.
Nach 14 Tagen waren Schweifrübe und OP-Narbe komplett abgeheilt (Foto rechts).

Die Hufe und der Mangel an Spurenelementen:
Die restliche Salbe wurde regelmäßig NACH DEM die Hufe gründlich nass gemacht wurden mit der Salbe NUR AM KRONRAND eingefettet. Zusammen mit der Kräutermischung bildeten sich wieder physiologisch intakte Hornschichten. Monate später berichtete Anna mir, dass sich auch Fell, Mähne und Schweif nachhaltig verbessert haben.

Gerade bei Pferden empfehle ich gerne Kräuter-Mischungen, weil sie als Pflanzenfresser diese nochmals besser umsetzen als Hunde und Katzen oder wir Menschen.


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